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Neues Leben für alte Hochhäuser

Gerüstbau für Don Camillo und Peppone in Wolfsburg

  • Entkernung und Sanierung für 12.000 m² Fassade

  • Eingeschränkte Ankermöglichkeiten
  • Just-in-time Materialmanagement

Wolfsburg bekommt einen neuen Blickfang: Für die Revitalisierung der Hochhäuser „Don Camillo und Peppone“ aus den 60er Jahren hat die Wohnungsbaugesellschaft einen renommierten Architekten aus Kanada gewinnen können. Im Rahmen der Projektplanung wurde uns der der Gerüstbau für die ungewöhnliche Fassade anvertraut, die einige besondere Aufgaben bereithielt.

Entkernung und Sanierung

Gerüst Lastklasse 3 (bis 200 kg/m²)

Sechs Arbeitsaufzüge bis zu 1500 kg für alle Gewerke

Arbeitshöhe bis 65 m über dem Boden

Knappe Lagerfläche

Eingeschränkte Ankermöglichkeit

Ausgangslage

Ein 65 m hoher Hochhauskomplex soll revitalisiert werden. Die Sanierung sieht eine komplette Entkernung der Gebäudestruktur vor. Im Anschluss folgt der Aufbau einer mehrschichtigen Fassade, die an das Arbeitsgerüst der Lastklasse drei besondere Anforderungen stellt, denn die Ankermöglichkeit an den Knotenpunkten des Gerüstes fehlt.

Auch die Organisation der Baustelle erfordert gutes Timing: Bis zu sechs Gerüst-Aufzüge unterschiedlicher Tragfähigkeiten werden allen Gewerken zur Verfügung gestellt, für das Material steht eine Fläche von 150m² (ca. 6 Parkplätze) zur Verfügung.

Die Umsetzung

  • 1.

    Die fehlenden Ankerpunkte erfordern eine genaue Planung. Das Gerüst zur Entkernung wird im CAD gezeichnet und anschließend von einem Statiker durchgerechnet – so vermeiden wir böse Überraschungen.

  • 2.

    Den eingeschränkten Lagermöglichkeiten begegnen wir mit einem Pendelverkehr zwischen Leuna und Wolfsburg – alle zwei Tage bringen Sattelschlepper neues Material, damit kein Leerlauf entsteht.

  • 3.

    Nach der Entkernung wird das Gerüst entfernt – und mit größerem Abstand für die Anbringung der mehrschichtigen Fassade wieder errichtet. Die fehlenden Ankerpunkte überbrücken wir mit Gitterträgern.

  • 4.

    Die Auslegung des Aufzugs wird auf die Bedürfnisse aller beteiligten Gewerke angepasst, Auf- und Niederfahrten entsprechend getaktet – das klappt auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Baustellenleitung.

Das Ergebnis:

  • 180 t Gerüstmaterial verbaut
  • 12.000 Fassade saniert
  • 150 Lagerfläche ideal genutzt
  • Anderen Gewerken das Leben erleichtert
  • Einen Auftraggeber zufrieden gemacht

„Gerüstbau für Handwerker muss sicher sein – die Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben und unsere
Erfahrung lassen alle wieder sicher auf den Boden kommen.“

Sicher bei der Arbeit

Unsere Aufgabe im Gerüstbau für andere Gewerke ist es, Menschen einen sicheren Arbeitsplatz vorzubereiten. Dazu gehört eine saubere Arbeit und die Erfüllung aller gesetzlichen Vorgaben. Unsere SCC**-Zertifikat belegt: Mit uns sind Sie im Gerüstbau auf der sicheren Seite.

Die Neugestaltung der über 50-jährigen Gebäudestruktur kehrt alles auf links – und hält tolle Aufgaben für uns Gerüstbauer bereit

Ein erstes Gerüst dient zur Entkernung der Objekte und wird mit ca. 20 cm Abstand zur alten Fassade errichtet.

Auch wir genießen ab uns zu mal den Ausblick – kann man aus 65 m Höhe hervorragend machen!

Ein zweites Gerüst wird nach Abschluss der Entkernung mit größerem Abstand zur Außenwand errichtet, um die mehrschichtige Fassade anbringen zu können.

Die Bestückung von Großbaustellen ist auch bei eingeschränkter Lagerfläche problemlos machbar. Über unseren Fuhrpark sorgen wir dafür, dass alle arbeiten können und ausreichend Material just-in-time verfügbar ist.

Bis zu sechs Aufzüge unterschiedlicher Tragfähigkeiten sind auf der Großbaustelle im Einsatz und unterstützen Mensch und Projektfortschritt.